www.umweltschutz-klimawandel.de Zahlen
und Daten zum Thema Umweltschutz zusammengestellt
von Manfred Julius Müller Entwicklung
des Weltklimas Hauptverursacher
des Temperaturanstiegs ist der Mensch Anstieg
des Meeresspiegels Folgen
für die Gesundheit Auch
das Meer reagiert sauer Große
Dürren - schlechte
Ernten Das
Trinkwasser wird knapper Immer
mehr Treibhausgase Stark
zugenommen haben die CO2-Emissionen natürlich in den
aufstrebenden jungen Industriestaaten China und Indien
(Anstieg von 1990 - 2003 ca. 90 %). Aber in diesen
Ländern hat sich ja auch das BIP vervielfacht, so dass
ein Vergleich keinen Sinn macht. Wie
lange reicht das Öl? Zurück
zur Atomkraft? Erneuerbare
Energien Deutsche
Erfolgsbilanz Erneuerbare
Energien bis 2012 Eigenen
Kommentar zu diesem Artikel (Nr. 452)
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Wenn
Sie sich ausführlich und wertneutral über die
Zusammenhänge von Umweltschutz und Weltwirtschaft
informieren möchten, wenn Sie wissen möchten, wie
man denn nun tatsächlich den Entwicklungsländern
nachhaltig geholfen werden könnte, wie man die
Rohstoffverknappung in den Griff bekommt, die globalen
Finanzprobleme löst, den Spekulanten des Handwerk legt
usw., dann lesen Sie bitte das Buch "Das
Kapital und die
Globalisierung".

Von
1860 - 2006 stieg das Weltklima um
etwa
0,9
Grad
Celsius.
Bis zum Jahre 2100 prognostizieren Wissenschaftler einen
weiteren Anstieg um
3-4
Grad.
Nach
einem quälend langen Diskussionsprozess gibt es
inzwischen keinen Zweifel mehr, wer den Kilmawandel zu
verantworten hat: Es ist der Mensch mit seiner arglosen
Vernichtung fossiler Brennstoffe. Lange Zeit wurde von
Instituten der Kapitallobby versucht, den Klimawandel als
natürliches Phänomen darzustellen, denn
schließlich habe es auf der Erde immer schon
weitreichende Temperaturschwankungen gegeben. Inzwischen
wird zugegeben, dass eine so dramatische Veränderung
wie in den letzten 100 Jahren keine natürlichen
Ursachen haben kann.
Im
20. Jahrhundert ist der
Meeresspiegel
um etwa 15 cm
angestiegen.
Für das 21. Jahrhundert schätzt man den weiteren
Anstieg auf
etwa
50 cm
infolge
abschmelzender polarer Eiskappen. Das führt in vielen
Küstenländern zu starken Überschwemmungen und
Landverlusten, falls nicht mit erheblichen finanziellen
Aufwendungen Deiche errichtet oder erhöht
werden.
Nach
Angaben der WHO (Weltgesundheitsorganisation) erkranken
schon heute jährlich etwa 5 Millionen Menschen an den
Folgen des Klimawechsels (z. B. Kreislaufprobleme,
Herzattacken, mehr Durchfall- und Malariaerkrankungen). In
ca.
150.000
Fällen
führen diese Erkrankungen zum Tod. Bis zum Jahre 2030
könnte sich die Zahl der Erkrankungen
bereits
verdoppeln.
Wie
erwähnt, es geht hier nur um Klimaerwärmung, die
schrecklichen Folgen der Luftverschmutzung bleiben bei
diesen Zahlen unberücksichtigt.
Die
Hälfte des von den Menschen produzierten Kohlendioxids
wird von den Weltmeeren aufgenommen und in Kohlensäure
umgewandelt. Der Säuregehalt des Meeres nimmt zu. Viele
Meerestierarten werden aussterben.
Der
Anstieg des Weltklimas führt zu einer Ausbreitung der
Wüsten. Aber auch in den gemäßigten
Breitengraden wird es häufiger zu großen
Dürren und Ernteschäden kommen.
Die
Sommer werden trockener, während im Winter mit
höheren Niederschlägen gerechnet wird. Dies
beeinträchtigt nicht nur die Landwirtschaft, die
Binnenschiffahrt und die Wasserkraftwerke, man
befürchtet auch eine starke Abnahme der
Trinkwasserreserven. Schon heute gibt es rund
1,5
Milliarden Menschen
mit
ungenügender Trinkwasserversorgung. Diese erschreckende
Zahl soll sich bis 2025 sogar
verdreifachen.
Im
Jahre 1860 hat der Mensch durch die Verbrennung fossiler
Energien 342
Millionen
Tonnen
des Treibhausgases Kohlendioxid in die Atmosphäre
geblasen. Im Jahr 2005 wurde dieser Wert um das 80fache
übertroffen (etwa 28
Milliarden
Tonnen).
Noch immer steigen die CO2-Emissionen um ca. 2 %
jährlich an. Zwar ist in Deutschland der
CO2-Ausstoß seit 1990 um ca. 20 % zurückgegangen
(Respekt!), aber in fast allen anderen modernen
Industriestaaten ist er noch einmal um
etwa
20
%
angestiegen
(lediglich Großbritannien hat noch seine Hausaufgaben
gemacht (-13 %) und Schweden liegt immerhin noch im
abnehmenden Bereich (- 2 %).
Der
Pkw-Verkehr
verursacht insgesamt 12 % der CO2-Emissionen.
Die
Diskussion über die verfügbaren
Erdölressourcen wird sehr kontrovers geführt.
Weder der jährliche Verbrauch lässt sich für
die nächsten Jahrzehnte errechnen noch lassen sich die
vermuteten erschließbaren Reserven vernünftig
abschätzen. Auch erhofft man durch die Verbeserung der
Fördertechnologie bislang noch unrentable Quellen
erschließen zu können.
Die
statistische
Reichweite
der
bekannten und mit heutiger Technik förderbaren
Ölreserven beträgt
nur
43 Jahre
(bekannte
Vorkommen geteilt durch den aktuellen
Jahresverbrauch).
Anfang
2007 werden weltweit etwa 450 Atomkraftwerke betrieben, die
etwa
16
%
der
global benötigten
Strommenge
erzeugten.
Experten rechnen bis 2030 mit einer Verdoppelung der
Stromnachfrage, wobei der Anteil am Atomstrom trotz neuer
Kernkraftwerke zurückgehen dürfte.
Zur Deckung des
Gesamtenergiebedarfs
steuert
der Atomstrom heute
6,5
%
bei,
im Jahre 2030 sollen es nur noch 4,6 % sein.
Für den Atomstrom sprechen die saubere Luft (keine
CO2-Emissionen), dagegen die ungelöste Frage der
Lagerung des Atommülls sowie die höheren
Energiekosten. Atomstrom aus neuen Kernkraftwerken kostet
derzeit etwa 4,3 ct je kWh, Strom aus Steinkohle ist bereits
für 3,3 ct je kWh zu haben und bei der Braunkohle wird
es noch billiger (2,7 ct pro kWh).
Erneuerbare
Energien hatten am globalen
Gesamtenergiebedarf
im
Jahre 2004 bereits einen Anteil von
17
%,
übertrafen also die Ausbeute aus der Kernkraft um gut
150 %. Allerdings sind diese Zahlen längst nicht so
imposant, wie man zunächst vermuten könnte, denn
der Löwenanteil ist auf die nicht kommerzielle Biomasse
zurückzuführen, die hauptsächlich in den
Entwicklungsländern und in entlegenen Gebieten in Form
von Holz verfeuert wird.
Während die traditionelle Biomasse 9 % des
Weltenergiebedarfs deckt, bringt es
die
Wasserkraft
auf etwa 6 %.
Die
modernen
erneuerbaren Energieträger
(Biovergasung,
Biokraftstoffe, Erdwärme, Wind-, Solar- und
Gezeitenenergie) erzielten 2005 lediglich einen Anteil
von
2
%
am
Weltenergiebedarf.
Dank
massiver staatlicher Förderungen konnte in Deutschland
2005 über
ein
Zehntel des benötigten
Strombedarfs
mittels
erneuerbarer Energien aufgebracht werden.
Dabei konnte die Ausbeute bei der Wasserkraft in den letzten
Jahrzehnten kaum noch verbessert werden, weil große
neue Staudammprojekte hierzulande kaum realisierbar sind.
Die
Windenergie
erzielte
2005 eine Leistung von stolzen
26,5
Mrd. kWh
und
hat damit den Beitrag der Wasserkraft um 5 Mrd.
übertroffen. Eine beachtliche Steigerung gab es 2005
bei der
Biovergasung,
die
2005 immerhin
10
Mrd. kWh
Strom
erzeugte. Recht bescheiden muten sich dagegen
die
1
Mrd. kWh
an,
die die
Fotovoltaik
2005
an Strom lieferte. Verglichen mit dem Vorjahr konnte
der
Solarstrom
allerdings
seine
Leistung verdoppeln!
Nach
einer neuen Prognose werden in Deutschland im Jahre 2012
erneuerbare Energien folgende Leistungen erbringen:
Windenergie: 52 Mrd. kWh im Jahre 2012 (2006 = 30,5 Mrd.
kWh)
Biomasse: 28 Mrd. kWh im Jahre 2012 (2006 = 17,6 Mrd.
kWh)
Wasserkraft: 21,3 Mrd. kWh (2006 = 21,3 Mrd. kWh)
Solarstrom: 4 Mrd. kWh im Jahre 2012 (2006 = 2 Mrd. KWh)
Geothermik: 0,2 Mrd. kWh im Jahre 2012
Ich persönlich bin allerdings der Auffassung, dass das
Potential der Biomasse und des Solarstroms bei dieser
Prognose stark unterschätzt wird.
Mut
zur Wahrheit!
Dieses Buch kennt kein Pardon und keine falschen
Rücksichtnahmen auf Lobbygruppen. Schonungslos werden
die gravierendsten Missstände bloßgelegt und in
leicht verständlicher Form die komplexen
Marktmechanismen erklärt - vor allem aber werden
überzeugende Problemlösungen
aufgezeigt.
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des Buches über www.amazon.de
Home (Eingangsseite www.umweltschutz-klimawandel.de)
© Manfred J. Müller, Flensburg, 2007
Manfred
Julius Müller
analysiert
seit 30 Jahren weltwirtschaftliche Zusammenhänge und
veröffentlicht tabulose Aufsätze zu brisanten Themen. Er
entwickelte neue Wirtschaftstheorien, die weltweit
Maßstäbe setzten und in manchen Ländern in wichtigen
Bereichen die Gesetzgebung beeinflussten. Seine Websites erreichen im
Jahr etwa eine Million Besucher. Inzwischen sind auch einige
Bücher erschienen, u. a. die
Trilogie
"DAS KAPITAL".