Alle
Atomkraftwerke jetzt abschalten? Der
Verzicht auf Atomstrom hat seinen Preis! Fukushima
hat allen Träumern und Ignoranten auf grauenvolle Art
gezeigt, dass Atomkraftwerke nicht wirklich beherrschbar
sind. Doch wer jetzt einen sofortigen Ausstieg aus dieser
"Brückentechnologie" fordert, macht sich über die
Folgen zu wenig Gedanken. Welche
Alternativen gibt es überhaupt? 1.
Gas- und Kohlekraftwerke verballern unsere letzten fossilen
Bodenschätze und zerstören mit 100prozentiger
Sicherheit (nicht nur im Falle eines Gaus) unsere Umwelt
(Klimawandel, CO2-Ausstoß, Rußpartikel). Eine
unterirdische Einlagerung der CO2-Gase käme nicht nur
teuer, sie gilt auch als technisch problematisch und
unsicher und wird von den möglichen Anrainern strikt
abgelehnt. 2.
Windkraftanlagen und Photovoltaik sind leider nicht
grundlastfähig (stehen nicht permanent zur
Verfügung). Um dieses Manko zu beheben, müsste
Europa durchzogen werden mit gigantischen Stromtrassen und
gewaltige Staudämme als Energiespeicher gebaut werden
(bei Strom-Überkapazitäten wird Wasser
hineingepumpt, bei Engpässen das Wasser zur
Stromerzeugung wieder abgelassen). Ferne effiziente
Photovoltaik-Anlagen in Afrika bieten wegen der politischen
Lage eine ungenügende Zuverlässigkeit. 3.
Biogasanlagen haben den Vorteil, dass sie dezentral
betrieben werden können (also kein teures Verbundnetz
benötigen) und auch grundlastfähig sind, also bei
Bedarf auch wirklich zur Verfügung stehen. Kritiker
bemängeln den Missbrauch von landwirtschaftlicher
Nutzfläche, der ihrer Meinung nach ausschließlich
der Ernährung dienen sollte (1 Milliarde Menschen auf
der Erde gelten als unterernährt). 4.
Die beste Alternative zur Atomenergie, darüber gibt es
keinerlei Zweifel, wäre die Energieeinsparung. Also
optimale Wärmedämmung an allen Gebäuden,
moderne Elektrogeräte und Fahrzeuge mit niedrigem
Verbrauch, vor allem aber auch verantwortungsbewussten
Umgang mit jeglicher Energie. Also keine
überdimensionierten Wohnungen, sparsamer Einsatz des
Pkw usw. All
diese Ziele ließen sich leicht erreichen über
einen Pradigmenwechsel: Statt teurer Subventionspolitik
ehrliche Kostenpolitik (also
Marktwirtschaft). Würden
die Steuern auf fossile Energien und Atomstrom um mindestens
100 % erhöht (um die wahren Kosten der
Umweltschädigung auszugleichen), würden die
Gesetze der Marktwirtschaft wieder greifen. Das heißt:
Die effizienteste Alternative ergibt sich von ganz
allein. Unsere
heutige Subventionspolitik führt wie jede
Planwirtschaft nur ins Abseits. Der Biosprit (E10) zum
Beispiel ist zwar teuer, ökologisch aber von
zweifelhaftem Nutzen. Ebenso absurd ist die Pendlerpauschale
und Zuschüsse für erneuerbare Energien, die den
Markt in falsche (vorgegebene) Bahnen lenken. Die
Verteuerung der fossilen Brennstoffen dagegen eröffnen
dem Markt und der Wissenschaft Möglichkeiten, die es
dringend zu seiner freien Entfaltung braucht. Eigenen
Kommentar zu diesem Artikel (Nr. 454)
abgeben?
Wenn
Sie sich ausführlich und wertneutral über die
Zusammenhänge von Umweltschutz und Weltwirtschaft
informieren möchten, wenn Sie wissen möchten, wie
man denn nun tatsächlich den Entwicklungsländern
nachhaltig geholfen werden könnte, wie man die
Rohstoffverknappung in den Griff bekommt, die globalen
Finanzprobleme löst, den Spekulanten des Handwerk legt
usw., dann lesen Sie bitte das Buch "Das
Kapital und die
Globalisierung".

Laut
Umfrage sprechen sich 80 % der Deutschen genau dafür
aus.
Diesen Einwand halte ich persönlich für
unaufrichtig. Denn nach dem gleichen Gesichtspunkt
müsste auch der Fleischverzehr verdammt werden. Eine
vegetarische Ernährung benötigt nur ein Achtel der
Ackerfläche im Vergleich zur Fleischkost.
Die Bevölkerung und Wirtschaft spart auf diese Weise
zigmilliarden Euro an Subventionen (Subventionen bedeuten
letztlich Planwirtschaft), gleichzeitig nimmt der Staat
zigmilliarden Euro an Ökosteuern ein, die er zum
Beispiel zur Absenkung der Sozialversicherungsbeiträge
verwenden könnte (Abbau der
Lohnnebenkosten).
Mut
zur Wahrheit!
Dieses Buch kennt kein Pardon und keine falschen
Rücksichtnahmen auf Lobbygruppen. Schonungslos werden
die gravierendsten Missstände bloßgelegt und in
leicht verständlicher Form die komplexen
Marktmechanismen erklärt - vor allem aber werden
überzeugende Problemlösungen
aufgezeigt.
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des Buches über www.amazon.de
Home (Eingangsseite www.umweltschutz-klimawandel.de)
© Manfred J. Müller, Flensburg, März 2011
Manfred
Julius Müller
analysiert
seit 30 Jahren weltwirtschaftliche Zusammenhänge und
veröffentlicht tabulose Aufsätze zu brisanten Themen. Er
entwickelte neue Wirtschaftstheorien, die weltweit
Maßstäbe setzten und in manchen Ländern in wichtigen
Bereichen die Gesetzgebung beeinflussten. Seine Websites erreichen im
Jahr etwa eine Million Besucher. Inzwischen sind auch einige
Bücher erschienen, u. a. die
Trilogie
"DAS KAPITAL".